Seit eh und je ist das Thema Rauchen heiss diskutiert. Da sind die Raucher, welche versucht sind, sich von ihrem Laster zu lösen. Da sind die Nichtraucher, die sich vom Passivrauch und dem teils rücksichtslosen Verhalten der Rauchenden belästigt fühlen. Und da sind die Raucher, die voller Überzeugung an ihrem Glimmstängel ziehen und sich schnell einmal diskriminiert fühlen. Aktuell wird zum Beispiel gerade heftig darüber diskutiert, ob die öffentlichen Räume gänzlich rauchfrei gemacht werden sollen, um so die Nichtraucher vor dem Passivrauch zu schützen und ihnen gleichzeigt mehr Freiraum zu gewähren. Während viele Europäische Länder bereits eine entsprechende Gesetzgebung eingeführt haben, wird in der Schweiz noch über Sinn oder Unsinn debattiert. Gesundheitsschutz, Bevormundung, Diskriminierung oder endlich Gleichberechtigung. Je nach persönlichem Standpunkt gehen die Wahrnehmungen deutlich auseinander.
Und obwohl im Kampf um das Rauchen kein Ende in Sicht ist, stellt man fest, dass der Raucher-Trend gerade bei den Jungen wieder zu schwinden scheint. Gründe dafür gibt es viele und trotzdem haben nicht zuletzt die immer höher steigenden Tabakpreise viele dazu veranlass, endlich Nichtraucher zu werden. Denn blickt man nur ein paar Jahre zurück, erkennt man rasch dass die Preise für ein Päckchen Zigaretten einen enormen Sprung gemacht haben. Neben den preislichen Massnahmen haben bestimmt auch diverse präventive Aufklärungen zum positiven Wandel verholfen. Vor allem den jüngeren Generationen hat man die Gesundheitsproblematik nähergebracht und gleichzeitig vermittelt, dass das Nichtrauchen jetzt In ist. Denn letztendlich ist das Rauchen eine Einstellungssache. Und am besten ist bedient, wer erst gar keine Möglichkeit hat, der lästigen Sucht zu verfallen. Und vom Rauchen wieder los zu kommen ist vergleichsweise viel schwerer, als der Versuchung von Anfang an zu widerstehen.
